Schutzmaßnahmen bei Abbrucharbeiten vermeiden Personen- und Sachschäden

Bevor die Abbrucharbeiten an einem Gebäude beginnen können, sind gewisse Vorbereitungen notwendig. Ein wichtiger Bestandteil sind die Schutzmaßnahmen für die Baustelle. Das Risiko für mögliche Unfälle und Probleme muss im Vorfeld genau analysiert werden. Der Arbeitsschutz schreibt dazu eine Reihe an Maßnahmen vor, die für einen reibungslosen Ablauf beim Abbruch eines Gebäudes sorgen soll. Wir von der EBER GmbH in Stuttgart beraten Sie jederzeit zu Ihren gewünschten Abbrucharbeiten.

Welche Schutzmaßnahmen gibt es für Abbrucharbeiten?

Es gibt gesetzliche Vorschriften und Regeln, die Sie vor einem Abriss einhalten müssen. Darüber hinaus sind Maßnahmen wie die Untersuchung des Gebäudes wichtig, wie sie auch bei Altbausanierungen durchgeführt werden. Folgende Schutzmaßnahmen für Abbrucharbeiten gibt es:

  • Bauwerkanalyse
  • Einbeziehung umgebender Gebäude
  • Wahl des passenden Abbruchverfahrens
  • Existente Leitungen schützen
  • Ermittlung von Gefahrstoffen
  • Auswahl notwendiger Schutzkleidung
  • Betriebsanweisungen definieren
  • Mitarbeitende unterweisen

Die Maßnahmen zur Sicherstellung des Schutzes dürfen ausschließlich von Personen durchgeführt werden, die eine fachliche Eignung und bereits Erfahrung haben. Bevor Ihr Abbruch beginnen kann, muss zwingend eine Abbruchgenehmigung vorliegen. Aus dieser muss ein durchdachtes Sicherheitskonzept hervorgehen. Die Beantragung einer Genehmigung nimmt mehrere Wochen in Anspruch, sodass Sie uns frühzeitig bezüglich der Planung kontaktieren sollten.

Ein Lattenhammer und die Arbeitsschutzbekleidung eines Bauarbeiters
Nik – stock.adobe.com

Mögliche Gefährdungspotenziale identifizieren und beseitigen

Mit den sogenannten Gefährdungspotenzialen sind jegliche Möglichkeiten gemeint, bei denen Menschen zu Schaden kommen können. Das betrifft sowohl Baustellenpersonal als auch Passanten und Passantinnen. Die Abrissstelle muss so gesichert sein, dass niemand von herunterstürzenden Elementen gefährdet wird. Weiterhin müssen Böden stabil sein, damit ein Durchbruch ausgeschlossen ist. Als Ergänzung ist der Aufbau eines sicheren Gerüstes inklusive Absturzschutz ein wichtiger Teil zur Erhöhung der Sicherheit. 

Auch müssen die gesundheitlichen Auswirkungen von Maschinen wie eines Presslufthammers beachtet werden. Die Lärmbelastung durch Geräte ist möglichst gering zu halten. Eine weitere Gefahr geht von Schadstoffen wie Asbest oder Quarzstaub aus. Hinsichtlich möglicher Passanten und Passantinnen ist es wichtig, dass keine Bruchstücke auf den Gehweg gelangen können. Wenn nicht anders möglich muss stattdessen ein Sicherheitsradius um das Gebäude abgesperrt werden.

Maßnahmen zur Vorbereitung der Abbrucharbeiten

Die höchste Priorität hat eine detaillierte Analyse des Gebäudes mit einem Baustatiker oder einer -statikerin. Wichtig für die Untersuchung sind die Größe und der Zustand des Gebäudes sowie die statischen Verhältnisse. Die Reihenfolge des Abrisses der tragenden Wände ist für eine ausreichende Stabilität relevant. Um Wasserschäden oder Ähnliches zu vermeiden, sollten die vorhandenen Ver- und Entsorgungsleitungen analysiert werden. Platzt ein Rohr während des Abrisses, kann dies schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. 

Aber auch das Umfeld des abzureißenden Gebäudes sollte in Augenschein genommen werden. Große Bäume in der Nähe können auf benachbarte Häuser umkippen oder Schadstoffe in ein nahe gelegenes Gewässer gelangen. Wenn die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, ist die Wahl einer passenden Abbruchmethode möglich. Zunächst wird zwischen Teil- und Totalabbruch entschieden. Für den Abtransport von Bauschutt stellen wir auch Containerdienste zur Verfügung.

Planung der Abläufe und Unterweisung von Mitarbeitenden

Nach Erhalt der Abbruchgenehmigung formulieren wir aus den vorliegenden Unterlagen genaue Abbruchanweisungen für die einzelnen Schritte. Diese werden jeweils in einem Formular definiert, damit sie so präzise wie möglich sind und keine Unklarheiten bestehen. Die passenden Gerätschaften müssen bereitgestellt und die Zugänglichkeit zum Gelände gesichert werden. Abschließend erfolgt die Schulung der Mitarbeitenden hinsichtlich ihrer jeweiligen Aufgaben. Nur durch eine detaillierte Vorbereitung kann die Sicherheit bei jedem Schritt gewährleistet werden.